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"Fragt uns, wir sind die Letzten..."

Zitate von Überlebenden

  • Ignacy Golik (*1922), Polen, Überlebender von Auschwitz, Sachsenhausen und Ravensbrück: "Die jungen Menschen sollen überlegen, wenn sie ins Wahllokal gehen, wo sie ihr Kreuz machen. Man muss aufpassen, wem man die Macht gibt."
    Ignacy Golik (*1922), Polen, Überlebender von Auschwitz, Sachsenhausen und Ravensbrück: "Die jungen Menschen sollen überlegen, wenn sie ins Wahllokal gehen, wo sie ihr Kreuz machen. Man muss aufpassen, wem man die Macht gibt."
  • Prof. Dr. Igor Malitskiy (*1925), Ukraine, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen: "Es gibt keine schlechten Nationen, es gibt schlechte Menschen."
    Prof. Dr. Igor Malitskiy (*1925), Ukraine, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen: "Es gibt keine schlechten Nationen, es gibt schlechte Menschen."
  • Alina Dabrowska (*1923), Polen, Überlebende von Auschwitz, Ravensbrück und Buchenwald: „Man braucht nicht meine Tränen, man braucht Erzählungen und Begegnungen.“
    Alina Dabrowska (*1923), Polen, Überlebende von Auschwitz, Ravensbrück und Buchenwald: „Man braucht nicht meine Tränen, man braucht Erzählungen und Begegnungen.“
  • Anastasia Gulei (*1925), Ukraine, Überlebende von Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen: „Am meisten wünsche ich uns allen den Frieden. Krieg und Gewalt hatte ich mehr als genug“.
    Anastasia Gulei (*1925), Ukraine, Überlebende von Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen: „Am meisten wünsche ich uns allen den Frieden. Krieg und Gewalt hatte ich mehr als genug“.
  • Dr. Leon Weintraub (*1926), Schweden, Überlebender von Auschwitz, Natzweiler-Struthof, Flossenbürg: „Die Erinnerung wach und lebendig zu erhalten, ist eine Art Gewähr, dass so etwas nicht wieder vorkommen kann. Vergessen ist das Schlimmste“
    Dr. Leon Weintraub (*1926), Schweden, Überlebender von Auschwitz, Natzweiler-Struthof, Flossenbürg: „Die Erinnerung wach und lebendig zu erhalten, ist eine Art Gewähr, dass so etwas nicht wieder vorkommen kann. Vergessen ist das Schlimmste“
  • Dr. Michaela Vidlakova (*1936), Tschechien, Überlebende von Theresienstadt: „Da wir überlebt haben, sind wir es den Toten schuldig, über die NS-Verbrechen zu erzählen."
    Dr. Michaela Vidlakova (*1936), Tschechien, Überlebende von Theresienstadt: „Da wir überlebt haben, sind wir es den Toten schuldig, über die NS-Verbrechen zu erzählen."
  • Ksenia Olchowa (*1930), Russland, Auschwitz-Überlebende: „Ich habe den schrecklichen Krieg und das Todeslager überlebt. Das bedeutet, dass die zukünftigen Generationen aus meiner Geschichte lernen sollen.“
    Ksenia Olchowa (*1930), Russland, Auschwitz-Überlebende: „Ich habe den schrecklichen Krieg und das Todeslager überlebt. Das bedeutet, dass die zukünftigen Generationen aus meiner Geschichte lernen sollen.“
  • Julijana Zarchi (*1938), Litauen, Überlebende von Ghetto Kaunas und der Zwangsarbeit in Tadschikistan: „Ich hasse weder die Deutschen, noch die Russen, aber ich verachte Diktaturen, die den Menschen ihre Freiheit rauben“.
    Julijana Zarchi (*1938), Litauen, Überlebende von Ghetto Kaunas und der Zwangsarbeit in Tadschikistan: „Ich hasse weder die Deutschen, noch die Russen, aber ich verachte Diktaturen, die den Menschen ihre Freiheit rauben“.
  • Henriette Kretz (*1934), Belgien, Holocaust-Überlebende: „Hass hat nie etwas gebaut“.
    Henriette Kretz (*1934), Belgien, Holocaust-Überlebende: „Hass hat nie etwas gebaut“.
  • Dr. Boris Zabarko (*1935), Ukraine, Überlebender von Ghetto Schargorod: „Ich beschuldige niemanden, es ist eine neue Generation, ein neues Leben. Eine Bitte habe ich aber: Dass die Welt die Lehren aus dem Holocaust zieht.“
    Dr. Boris Zabarko (*1935), Ukraine, Überlebender von Ghetto Schargorod: „Ich beschuldige niemanden, es ist eine neue Generation, ein neues Leben. Eine Bitte habe ich aber: Dass die Welt die Lehren aus dem Holocaust zieht.“
  • Zdzislawa Wlodarczyk (*1933), Polen, Auschwitz-Überlebende: „Ich will, dass sich die junge Generation erinnert. Dass sie Orten wie Auschwitz mit Achtung begegnet. Es ist wichtig, dass junge Menschen den Schrecken von Auschwitz verstehen“.
    Zdzislawa Wlodarczyk (*1933), Polen, Auschwitz-Überlebende: „Ich will, dass sich die junge Generation erinnert. Dass sie Orten wie Auschwitz mit Achtung begegnet. Es ist wichtig, dass junge Menschen den Schrecken von Auschwitz verstehen“.
  • Krystyna Budnicka (*1932), Polen, Überlebende von Ghetto Warschau: „Heute erzähle ich aus dieser Zeit, auch um meine Eltern und Geschwister lebendig zu halten. Ich habe kein Grab und kein Foto. Nur meine Erinnerungen.“
    Krystyna Budnicka (*1932), Polen, Überlebende von Ghetto Warschau: „Heute erzähle ich aus dieser Zeit, auch um meine Eltern und Geschwister lebendig zu halten. Ich habe kein Grab und kein Foto. Nur meine Erinnerungen.“
  • Vasyl Michailovsky (*1937), Ukraine, Holocaust-Überlebender: „Ich hatte Glück, zu überleben, andere nicht. Deswegen muss ich meine Geschichte erzählen“.
    Vasyl Michailovsky (*1937), Ukraine, Holocaust-Überlebender: „Ich hatte Glück, zu überleben, andere nicht. Deswegen muss ich meine Geschichte erzählen“.
  • Eva Fahidi-Pusztai (*1925), Ungarn, Auschwitz-Überlebende: „Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört. Wir wollen nicht mehr hassen, wir lassen uns nicht demoralisieren, wir stehen weit darüber. Das ist unser trauriger Trost“.
    Eva Fahidi-Pusztai (*1925), Ungarn, Auschwitz-Überlebende: „Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört. Wir wollen nicht mehr hassen, wir lassen uns nicht demoralisieren, wir stehen weit darüber. Das ist unser trauriger Trost“.
  • Zachar Tarasiewitsch (*1934), Belarus, Auschwitz-Überlebender: „Wenn ich nach Auschwitz zurückkomme, bin ich mit Tränen und Blut konfrontiert, die die Erde des Lagers durchdringen. Heute erleben wir, dass sich solche Ereignisse wiederholen“.
    Zachar Tarasiewitsch (*1934), Belarus, Auschwitz-Überlebender: „Wenn ich nach Auschwitz zurückkomme, bin ich mit Tränen und Blut konfrontiert, die die Erde des Lagers durchdringen. Heute erleben wir, dass sich solche Ereignisse wiederholen“.
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Seminare & Workshops

Lehrerfortbildung
"Auschwitz im Unterricht",
12.-16.02.2020, Oswiecim & Krakow
Workshop "Begegnungen
in Auschwitz", 25.-28.11.19,
Oswiecim & Krakow
Gemeinsames Seminar
von MKW und MKS, 15.-17.11.2019,
Aachen & Vogelsang

Karlstrasse 40, 79104 Freiburg

Tel.. +49 761 200 348


Spendenkonto

IBAN: DE18 4006 0265 0003 0349 00

BIC: GENODEM1DKM

Darlehnskasse Münster

AKTUELLES

Aktueller Rundbrief 04/2020:
mit Rechenschaftsbericht 2019
Regelmäßig spenden:
Werden Sie Pate für Überlebende!
"Wir haben überlebt":
Zeugnisse ehemaliger
KZ- und Ghetto-Häftlinge

 

 

DAUERFÖRDERUNG

Werden Sie Pate für Überlebende des NS-Terrors in Osteuropa

03.08.2020     Ob ein neues Hörgerät oder eine gute Brille: Dafür haben viele KZ-Überlebende häufig kein Geld mehr übrig, weil ihre niedrigen Renten nur für das Nötigste reichen. Dabei sind diese Sachen gerade in Alter und Krankheit unverzichtbar.

In solchen Fällen ist die Patenschaft des Maximilian-Kolbe-Werks ein gutes Instrument konkreter und schneller Hilfe: Die Empfänger wie Anna Koralowa (82) können das Geld aus den Patenschafts-Spenden für ihre Bedürfnisse einsetzen. Die Auschwitz-Überlebende steht stellvertretend für viele ehemalige KZ-Häftlinge, die im Rahmen unseres Patenschafts-Projektes unterstützt werden.

Werden auch Sie Pate und schenken Sie den KZ-Überlebenden mehr Lebensqualität. Danke!

=> JETZT PATE WERDEN

NEUER RUNDBRIEF ERSCHIENEN

Solidarität als Antwort auf Corona

28.07.2020     In unserem neu erschienenen Rundbrief informieren wir Sie über unsere aktuellen Hilfen für KZ- und Ghetto-Überlebende in verschiedenen Ländern. "Auf die Hilfe des Kolbe-Werks ist immer Verlass, besonders in Krisensituationen", sagte ein polnischer KZ-Überlebender.

Wir im Maximilian-Kolbe-Werk konnten uns im vergangenen Jahr wieder auf die treue Unterstützung von Spendern und Förderern verlassen. 4.588 Menschen in Mittel- und Osteuropa haben wir 2019 dank dieser Unterstützung konkret geholfen.

Die Auskunft über unsere Einnahmen und die Verwendung von Spenden, Patenschafts- und Fördermitgliedsbeiträgen, Kollekten und Zuschüssen geben wir im Rechenschaftsbericht 2019 auf Seite 4 des Rundbriefs. 

=> ZUM RUNDBRIEF

BEGEGNEN

Hausbesuche in Polen

20.07.2020     Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie konnten wir wieder nach Polen reisen. In Kalisz und Lodz besuchte unser Geschäftsführer Christoph Kulessa KZ-Überlebende.

Eine von ihnen ist die 100-Jährige Irena Suzin-Rodkiewicz aus Lodz. Mit 24 Jahren wurde Irena ins Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Sie hatte Glück, zu überleben.

"Ich bin Ururgroßmutter, meine Familie zählt gut 70 Mitglieder", erzählt sie voller Stolz. In zwei Monaten möchte Frau Suzin mit ihrer großen Familie den 101. Geburtstag feiern.

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ANLASS-SPENDE

Spenden statt schenken

10.07.2020   Eine besondere Möglichkeit, Gutes zu tun, ist ein Spendenaufruf anlässlich eines runden Geburtstags, einer Hochzeit oder eines Jubiläums. Diese sog. Anlass-Spende hilft gleich zweimal: Zum einen, können wir mit den gesammelten Spenden den alten und kranken KZ- und Ghettoüberlebenden beistehen und gleichzeitig wird unser Hilfswerk und unser Anliegen bekannter.

Es gibt viele Momente im Leben, die jeder gerne mit anderen Menschen in seinem Umfeld teilen möchte. Nutzen Sie die Gelegenheit, um auch andere an Ihrer Freude teilhaben zu lassen. Bitten Sie Ihre Gäste um eine Spende und unterstützen Sie damit die Arbeit des Maximilian-Kolbe-Werks.

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CORONA-HILFE

Hilferuf aus Transkarpatien

29.06.2020     Viele Roma in der westukrainischen Region Transkarpatien sind wegen ihrer ärmlichen Lebens- und Wohnbedingungen durch das Coronavirus besonders gefährdet.

„Uns fehlt es an Masken und Desinfektionsmitteln“, erzählt Aladar Pap, Vorsitzender der kulturellen Vereinigung "Rom Som" aus Uzhgorod. “Wenn das Virus in einer der Roma-Siedlungen ausbricht, wird man ihn schlecht stoppen können“, befürchtet Pap. Besonders um alte Menschen macht er sich große Sorgen.

Wir folgen dem Hilferuf aus Transkarpatien und unterstützen Überlebende des NS-Völkermords an Roma durch Hilfspakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln.

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HELFEN

"Versorgt für den ganzen Monat"- Hilfspakete für KZ-Überlebende in Lwiw

18.06.2020     20 Kilo schwer waren die Hilfspakete, die wir letzte Woche zu den KZ-Überlebenden in Lwiw/ Ukraine gebracht haben.

Neben den Lebensmitteln wie Käse und Wurst, Fisch- und Fleischkonserven, Reis und Nudeln, Kaffee und Tee, Schokolade und vielen anderen Leckereien haben unsere Helferinnen für jeden Überlebenden 15 Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Seife eingepackt. Die Bettlägerigen erhielten weitere Hygiene- und Pflegeartikel.

"Jetzt bin ich für den ganzen Monat gut versorgt", freute sich die 78-jährige Auschwitz-Überlebende Sinaida Griniewitsch, die mit ihrer kleinen Rente inmitten der Corona-Krise an finanzielle Grenzen stößt. 

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