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"Fragt uns, wir sind die Letzten..."

  • Anastasia Gulei (*1925), Ukraine, Überlebende von Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen: „Am meisten wünsche ich uns allen den Frieden. Krieg und Gewalt hatte ich mehr als genug“.
    Anastasia Gulei (*1925), Ukraine, Überlebende von Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen: „Am meisten wünsche ich uns allen den Frieden. Krieg und Gewalt hatte ich mehr als genug“.
  • Dr. Leon Weintraub (*1926), Schweden, Überlebender von Auschwitz, Natzweiler-Struthof, Flossenbürg: „Die Erinnerung wach und lebendig zu erhalten, ist eine Art Gewähr, dass so etwas nicht wieder vorkommen kann. Vergessen ist das Schlimmste“
    Dr. Leon Weintraub (*1926), Schweden, Überlebender von Auschwitz, Natzweiler-Struthof, Flossenbürg: „Die Erinnerung wach und lebendig zu erhalten, ist eine Art Gewähr, dass so etwas nicht wieder vorkommen kann. Vergessen ist das Schlimmste“
  • Dr. Michaela Vidlakova (*1936), Tschechien, Überlebende von Theresienstadt: „Da wir überlebt haben, sind wir es den Toten schuldig, über die NS-Verbrechen zu erzählen."
    Dr. Michaela Vidlakova (*1936), Tschechien, Überlebende von Theresienstadt: „Da wir überlebt haben, sind wir es den Toten schuldig, über die NS-Verbrechen zu erzählen."
  • Alina Dabrowska (*1923), Polen, Überlebende von Auschwitz, Ravensbrück und Buchenwald: „Man braucht nicht meine Tränen, man braucht Erzählungen und Begegnungen.“
    Alina Dabrowska (*1923), Polen, Überlebende von Auschwitz, Ravensbrück und Buchenwald: „Man braucht nicht meine Tränen, man braucht Erzählungen und Begegnungen.“
  • Ksenia Olchowa (*1930), Russland, Auschwitz-Überlebende: „Ich habe den schrecklichen Krieg und das Todeslager überlebt. Das bedeutet, dass die zukünftigen Generationen aus meiner Geschichte lernen sollen.“
    Ksenia Olchowa (*1930), Russland, Auschwitz-Überlebende: „Ich habe den schrecklichen Krieg und das Todeslager überlebt. Das bedeutet, dass die zukünftigen Generationen aus meiner Geschichte lernen sollen.“
  • Julijana Zarchi (*1938), Litauen, Überlebende von Ghetto Kaunas und der Zwangsarbeit in Tadschikistan: „Ich hasse weder die Deutschen, noch die Russen, aber ich verachte Diktaturen, die den Menschen ihre Freiheit rauben“.
    Julijana Zarchi (*1938), Litauen, Überlebende von Ghetto Kaunas und der Zwangsarbeit in Tadschikistan: „Ich hasse weder die Deutschen, noch die Russen, aber ich verachte Diktaturen, die den Menschen ihre Freiheit rauben“.
  • Henriette Kretz (*1934), Belgien, Holocaust-Überlebende: „Hass hat nie etwas gebaut“.
    Henriette Kretz (*1934), Belgien, Holocaust-Überlebende: „Hass hat nie etwas gebaut“.
  • Dr. Boris Zabarko (*1935), Ukraine, Überlebender von Ghetto Schargorod: „Ich beschuldige niemanden, es ist eine neue Generation, ein neues Leben. Eine Bitte habe ich aber: Dass die Welt die Lehren aus dem Holocaust zieht.“
    Dr. Boris Zabarko (*1935), Ukraine, Überlebender von Ghetto Schargorod: „Ich beschuldige niemanden, es ist eine neue Generation, ein neues Leben. Eine Bitte habe ich aber: Dass die Welt die Lehren aus dem Holocaust zieht.“
  • Zdzislawa Wlodarczyk (*1933), Polen, Auschwitz-Überlebende: „Ich will, dass sich die junge Generation erinnert. Dass sie Orten wie Auschwitz mit Achtung begegnet. Es ist wichtig, dass junge Menschen den Schrecken von Auschwitz verstehen“.
    Zdzislawa Wlodarczyk (*1933), Polen, Auschwitz-Überlebende: „Ich will, dass sich die junge Generation erinnert. Dass sie Orten wie Auschwitz mit Achtung begegnet. Es ist wichtig, dass junge Menschen den Schrecken von Auschwitz verstehen“.
  • Prof. Dr. Igor Malitskiy (*1925), Ukraine, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen: "Ihr müsst euch gegen Rassismus und Antisemitismus mit aller Kraft wehren."
    Prof. Dr. Igor Malitskiy (*1925), Ukraine, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen: "Ihr müsst euch gegen Rassismus und Antisemitismus mit aller Kraft wehren."
  • Krystyna Budnicka (*1932), Polen, Überlebende von Ghetto Warschau: „Heute erzähle ich aus dieser Zeit, auch um meine Eltern und Geschwister lebendig zu halten. Ich habe kein Grab und kein Foto. Nur meine Erinnerungen.“
    Krystyna Budnicka (*1932), Polen, Überlebende von Ghetto Warschau: „Heute erzähle ich aus dieser Zeit, auch um meine Eltern und Geschwister lebendig zu halten. Ich habe kein Grab und kein Foto. Nur meine Erinnerungen.“
  • Vasyl Michailovsky (*1937), Ukraine, Holocaust-Überlebender: „Ich hatte Glück, zu überleben, andere nicht. Deswegen muss ich meine Geschichte erzählen“.
    Vasyl Michailovsky (*1937), Ukraine, Holocaust-Überlebender: „Ich hatte Glück, zu überleben, andere nicht. Deswegen muss ich meine Geschichte erzählen“.
  • Eva Fahidi-Pusztai (*1925), Ungarn, Auschwitz-Überlebende: „Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört. Wir wollen nicht mehr hassen, wir lassen uns nicht demoralisieren, wir stehen weit darüber. Das ist unser trauriger Trost“.
    Eva Fahidi-Pusztai (*1925), Ungarn, Auschwitz-Überlebende: „Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört. Wir wollen nicht mehr hassen, wir lassen uns nicht demoralisieren, wir stehen weit darüber. Das ist unser trauriger Trost“.
  • Zachar Tarasiewitsch (*1934), Belarus, Auschwitz-Überlebender: „Wenn ich nach Auschwitz zurückkomme, bin ich mit Tränen und Blut konfrontiert, die die Erde des Lagers durchdringen. Heute erleben wir, dass sich solche Ereignisse wiederholen“.
    Zachar Tarasiewitsch (*1934), Belarus, Auschwitz-Überlebender: „Wenn ich nach Auschwitz zurückkomme, bin ich mit Tränen und Blut konfrontiert, die die Erde des Lagers durchdringen. Heute erleben wir, dass sich solche Ereignisse wiederholen“.
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Aktuelles

Rundbrief 01/2019
Übersicht Projekte

ERINNERN

"Fragt uns, wir sind die letzten..." - Zeitzeugenbesuch in Höchst

13.03.2019      Vom 17. bis 23. März 2019 steht erneut ein Zeitzeugenbesuch im Bistum Mainz an. Sechs Überlebende der NS-Konzentrationslager und Ghettos aus Polen und Belgien werden mit Schülern in Höchst/ Odenwald zusammentreffen. Elf Schulen aus dem Odenwaldkreis nehmen diesmal am Projekt teil.

Die Frauen und Männer, die heute zwischen 81 und 97 Jahren alt sind, wurden während des 2. Weltkriegs u.a. in den Konzentrationslagern Auschwitz, Sachsenhausen und Ravensbrück, im Ghetto Sambor oder im Jugendverwahrlager Litzmannstadt interniert.   

Zu einer öffentlichen Veranstaltung mit Ignacy Golik (Jahrgang 1922) aus Warschau, Überlebender von drei Konzentrationslagern und Zeuge beim Ersten Frankfurter Auschwitzprozess, am 20. März um 19:30 Uhr laden wir alle Interessierten ins Kloster Höchst (Kirchberg 3, 64739 Höchst) herzlich ein.

Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Bischöflichen Ordinariat Mainz (Dezernate Jugend und Seelsorge) durchgeführt.

=> Zum Ablauf

HELFEN

"Ein warmes Essen und ein offenes Ohr" - Renovierte Suppenküche für Überlebende des Holocaust an Roma

06.03.2019     "Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, dass Bedürftige, darunter Überlebende des Holocaust an Roma, mindestens einmal am Tag eine warme Mahlzeit bekommen", sagt Aladar Pap aus Uzhgorod/ Ukraine. "In unserer neu renovierten Suppenküche ist es dank dem Maximilian-Kolbe-Werk wieder möglich".

Der Vorsitzende der kulturellen Vereinigung von Roma in Transkarpatien "Rom Som" bat das Maximilian-Kolbe-Werk vor einigen Monaten um Unterstützung bei der Renovierung.

Nun ist die Suppenküche wieder täglich für rund 40 Überlebende des Holocaust an Roma und andere Bedürftige geöffnet.

=> MEHR

ANLASS-SPENDE

Spenden statt schenken

25.02.2019     Hochzeit, Jubiläen oder Geburtstage sind freudige Anlässe, die so mancher Spender gerne mit uns teilt. Statt Geschenke wünschen sie sich eine Spende für das Maximilian-Kolbe-Werk. Wir freuen uns darüber - denn damit können wir den Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos helfen.

Der ehemalige Präsident des Maximilian-Kolbe-Werks, Dr. Friedrich Kronenberg und seine Ehefrau Elisabeth aus Bonn baten anlässlich ihrer Diamantenen Hochzeit um eine Spende für das Maximilian-Kolbe-Werk. "Wir wollen den Überlebenden helfen, solange es noch geht. Deshalb haben wir unsere Gäste um eine Spende für das Hilfswerk gebeten", sagte Dr. Kronenberg.

Wenn auch Sie Ihr Glück und Ihre Freude teilen möchten, so können Sie um eine Spende zugunsten des Maximilian-Kolbe-Werks bitten. Sie unterstützen uns damit, den bedürftigen Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos zur Seite zu stehen. 

=> Mehr zum Thema Anlass-Spende

NEUER RUNDBRIEF ERSCHIENEN

Zeitzeugenarbeit im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

12.02.2019     Zehnmal reiste Henriette Kretz (84) letztes Jahr von Antwerpen nach Deutschland. Über das Jahr verteilt, hat sie ganze 2 Monate damit verbracht, Jugendlichen an Schulen über ihre Erlebnisse während der NS-Zeit zu berichten. Bis auf einen Onkel verlor Henriette ihre ganze Familie im Holocaust. „Ich habe überlebt, um heute davon zu erzählen“, sagt sie.

In unserem aktuellen Rundbrief erfahren Sie unter anderem, warum Zeitzeugen wie Henriette die Mühen der Anreise auf sich nehmen und zu Gesprächen mit Jugendlichen nach Deutschland kommen.

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