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Was das Maximilian-Kolbe-Werk tut

Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg

Warum ich meine Geschichte erzähle

Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg

Warum das Erinnern wichtig ist

Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg

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Menschen und Zahlen 2016

GEDENKTAG DES HEILIGEN MAXIMILIAN KOLBE

„Märtyrer der Versöhnung“: Vor 76 Jahren wurde Maximilian Kolbe in Auschwitz ermordet

14.08.2017   Konzentrationslager Auschwitz, Ende Juli 1941: Nach der Flucht eines Häftlings verurteilt der Lagerführer willkürlich zehn Gefangene zum qualvollen Tod im Hungerbunker. Unter ihnen weint Franciszek Gajowniczek laut um seine Frau und seine Kinder. Der polnische Franziskaner Maximilian Kolbe tritt aus der Reihe. Er bietet sein eigenes Leben im Austausch für das von Gajowniczek an. Stellvertretend geht er in die Todeszelle. Nach zwei Wochen ohne Wasser und Nahrung wird er am 14. August 1941 durch eine Giftspritze getötet.

Franciszek Gajowniczek überlebte Auschwitz. "Das Maximilian-Kolbe-Werk trägt den Namen dessen, der mich vor einem grausamen Tod bewahrte." So trug sich der mittlerweile verstorbene Gajowniczek ins Gästebuch unseres Hilfswerkes bei seinem Besuch in Freiburg ein.

1982 sprach Papst Johannes Paul II. Maximilian Kolbe als „Märtyrer der Versöhnung“ heilig.

NEUER RUNDBRIEF UND RECHENSCHAFTSBERICHT 2016

40 Jahre Erholungs- und Begegnungsaufenthalte

07.08.2017     "Ich bin zweimal aus dem KZ befreit worden. Einmal von den alliierten Truppen 1945, ein zweites Mal beim Besuch in Deutschland". Das sagte eine polnische Ravensbrück-Überlebende, die 1978 vom Maximilian-Kolbe-Werk zum Katholikentag nach Freiburg eingeladen wurde. Ihre Zusage war ein Missverständnis - sie dachte, es handelt sich um das Freiburg in der Schweiz.

Diese Erfahrung bestärkte uns in der Überzeugung, dass es für Versöhnung Begegnungen von Mensch zu Mensch braucht. In den vergangenen 40 Jahren kamen mehr als 16.000 ehemalige KZ- und Ghettohäftlinge auf Einladung des Kolbe-Werks zu Erholung und Begegnung nach Deutschland.

In unserem neuen Rundbrief berichten wir über die aktuellen Aufenthalte. In der Rubrik "Menschen und Zahlen - Rechenschaftsbericht 2016" geben wir außerdem Auskunft darüber, welche Gelder im vergangenen Jahr eingenommen und wofür sie verwendet wurden.

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BEGEGNEN UND HELFEN

"Es war ein wunderschönes Erlebnis, Menschen glücklich zu machen"

27.07.2017     "Für uns war es eine ganz neue Erfahrung, die wir in Chmelnizkij gemacht haben", sagt Ute Krieger. Anfang Juni 2017 besuchte sie mit Valentina Jakovlev kranke KZ-Überlebende in der westukrainischen Region Chmelnizkij. Seit vielen Jahren engagieren sich die beiden Frauen ehrenamtlich für das Maximilian-Kolbe-Werk, indem sie Erholungsaufenthalte von ehemaligen KZ-Häftlingen in Deutschland sowie Kuraufenthalte in ihren Herkunftsländern begleiten. "Es war ein wunderschönes Erlebnis, Kranke zu besuchen, ihnen die Lebensmittelpakete zu übergeben und sie wirklich glücklich zu machen".

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HELFEN

Hausbesuche bei Kranken in Polen

19.07.2017     In der Zeit vom 11. bis 27. Juli  2017 besuchen unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter Wilburg und Peter Schneider aus Wasserburg am Bodensee kranke und bettlägerige KZ- und Holocaust-Überlebende in der polnischen Region Katowice.

Unterstützt werden sie dabei von der Auschwitz-Überlebenden Zdzislawa Wlodarczyk, die sich als Vertrauensperson des Maximilian-Kolbe-Werks um ehemalige Häftlinge in der Region Katowice kümmert, sowie von einer Dolmetscherin.  

Peter Schneider schickte uns Bilder und Berichte von den ersten Begegnungen. Insgesamt stehen Besuche bei 25 NS-Opfern an.

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HELFEN

"Ich habe ein ganzes Meer von Glück bekommen"

17.07.2017     "Ich bin so glücklich. Ich habe ein ganzes Meer von Glück bekommen. Erst Buchenwald - jetzt Sanatorium und ich tanze hier mit euch. Ich werde das immer hier im Herzen tragen!" sagt Oleksandr Bitschok (*1925) aus Kiew. Seit 11 Jahren ist er verwitwet und lebt alleine. Im Juni nahm er gemeinsam mit 14 weiteren KZ- und Ghettoüberlebenden an einer Kur in Chmelnik/ Zentralukraine teil. "Die Zeit im Sanatorium hat Herr Bitschok unendlich genossen", berichtet Ute Krieger, die zusammen mit Valentina Jakovlev die 14-tägige Kur begleitete.

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