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Was das Maximilian-Kolbe-Werk tut

Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg

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Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg

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SPENDENAUFRUF

Medikamente für KZ-Überlebende in der Ukraine

Der nun drei Jahre andauernde Konflikt in der Ukraine rückt in Deutschland immer weiter in Vergessenheit. Nicht bei uns. Fast täglich stehen wir mit KZ-Überlebenden in den verschiedenen Regionen des Landes in Kontakt. Sie sind - wie die meisten Alten in der Ukraine - die Leidtragenden der Krise.

"Die Qualen werden täglich mehr und Schmerzmittel kann ich mir nicht leisten", klagt Anna Schlykowa (90) in Saporosche. So wie ihr geht es vielen alten Frauen und Männern in der Ukraine: Eine Krankenversicherung gibt es nicht. Medikamente oder Behandlungen muss man selbst bezahlen, und das bei einer Durchschnittsrente von 60 Euro.

Das Maximilian-Kolbe-Werk wird den Überlebenden helfen und ihnen Medikamente und medizinische Hilfsmittel nach Hause liefern.

Bitte unterstützen Sie die KZ-Überlebenden in der Ukraine, damit sie in ihrem letzten Lebensabschnitt leichter und schmerzfreier leben können. Wie Sie mit Ihrer Spende konkret helfen können, erfahren Sie in unserem aktuellen Rundbrief.

HELFEN

Spenden statt Geschenke

30.03.2017     Eine besondere Möglichkeit, Gutes zu tun, ist ein Spendenaufruf anlässlich eines runden Geburtstags, einer Hochzeit oder eines Jubiläums. Diese sog. Anlass-Spende hilft gleich zweimal: Zum einen können wir mit den gesammelten Spenden den alten und kranken KZ- und Ghettoüberlebenden beistehen und gleichzeitig wird unser Hilfswerk und unser Anliegen bekannter.

Es gibt viele Momente im Leben, die jeder gerne mit anderen Menschen in seinem Umfeld teilen möchte. Nutzen Sie die Gelegenheit, um auch andere an Ihrer Freude teilhaben zu lassen. Bitten Sie Ihre Gäste um eine Spende und unterstützen Sie damit die Arbeit des Maximilian-Kolbe-Werks.

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ERINNERN

Zeitzeugenbesuche im Bistum Mainz

17.03.2017     Letzte Woche waren wieder sechs Zeitzeugen des NS-Regimes auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks und des Bischöflichen Ordinariats Mainz in Höchst zu Besuch. Im Zeitraum 6. bis 10. März kamen sie mit rund 880 Schülern zusammen und schilderten ihnen ihre Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus. "Wir bedanken uns bei Frau Henriette Kretz für ihren Besuch bei uns an der Goetheschule. Sie hat uns heute deutlich gezeigt, dass dieser Teil unserer deutschen Geschichte sich nie wiederholen darf, und indirekt vor dem aktuellen rechtspopulistischen Ruck in Europa gewarnt", sagte ein Schüler nach der Begegnung mit der 82-Holocaust-Überlebenden.

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NEUER RUNDBRIEF ERSCHIENEN

Erinnerungen wachhalten

08.03.2017     "Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen," sagte der Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1999, als er den 27. Januar zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus erklärte. In diesem Geiste haben wir Ende Januar wieder 16 junge Journalisten und drei KZ- und Ghetto-Überlebende zu einem Erinnerungsprojekt nach Oswiecim/Polen eingeladen. Auch der Sächsische Landtag gedachte am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus und lud unseren Freund und Wegbegleiter Jacek Zieliniewicz aus Polen als Hauptredner für seine Gedenkstunde ein.

Das Maximilian-Kolbe-Werk ist sich bewusst, dass es eine wichtige Aufgabe in der Erinnerungskultur übernimmt, und es steht zu dieser Herausforderung. Das ganze Jahr hindurch bringen wir Jugendliche und Erwachsene mit Überlebenden in Deutschland ins Gespräch, um so die Erinnerung wachzuhalten und für die nächsten Generationen zu bewahren.

Lesen Sie mehr dazu in unserem aktuellen Rundbrief.

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